Rallye 2013 – Tag 17:
Kommt die Fähre?

Rallye 2013 – Tag 17:
Kommt die Fähre?

Für heute Abend war die nun der dritte Termin für die Einschiffung auf den griechischen Seelenverkäufer geplant.

Da wir irgendwie schon nicht mehr daran geglaubt hatten, blieben wir erst einmal im Hotel und beobachteten den Seatracker. Zumindest war die Fähre schon einmal in Port Said ausgelaufen und auch als Zielhafen war Iskenderun angegeben.

Noch während wir die Poolanlage nutzten, sahen wir die Fähre direkt vor dem Hotel vorbeifahren. Sie war also wirklich da, die Nissos Rhodos.

Wir packten also unsere Autos mit der Hoffnung, es würde jetzt endlich nach Israel gehen und fuhren Richtung Verladehafen.

Die Wartefläche war ein mehr ein Schlammfeld als ein Parkplatz dessen Quallität Minute um Minute, quasi mit jedem eintreffendem Team schlechter wurde. Aber egal! Gleich sollte es nach Israel gehen 🙂

Das war um 13 Uhr… Die Fähre hatte schon lange angelegt und wurde gerade gelöscht, allerdings vergingen dabei Stunden die uns vorkamen wie eine Ewigkeit. Langsam wurde es auch schon dunkel und Szymon beschloss, Abendessen zu kochen. Immerhin mussten die Jum-Jum-Suppen ja auch gegessen werden.

Als Det und Daniel vom Organisationskomitee durch das Fahrerlager gingen und alle Reisepässe einsammelten, wurde es interessant. Wir saßen jetzt also in einem fremden Land in dem man weder ohne Reisepass Ein- noch Ausreisen kann, ohne eben diesen im Freihafen und warteten darauf, auf eine dubiose Fähre fahren zu dürfen, während Leute, die wir eigentlich gar nicht kannten mit unseren Pässen zum Zollamt nach Mersin fahren, um unsere Autos aus den Pässen auszutragen.

Nein, Spaß beiseite. Bei der Einreise in die Türkei wurden ja die Autos in den Reisepass eingetragen und da in Iskenderun normalerweise keine Touristenschiffe ablegten, mussten die Pässe im nächsten „Tourihafen“ der eben in Mersin ist gestempelt werden, und dazu mussten wir eben schon im Freihafen sein.

Plötzlich, nach so zirka 10 Stunden warten wurde es kurz vor 23 Uhr hektisch auf dem Schlachtfeld. Sortiert nach Team-Nummern durften stellten wir uns am Gate auf und die Grenzer wollten zum Abschluss noch unsere Fahrgestellnummer sehen.

Nachdem der Beamte an einer türkischen Grenze, der vermutlich noch nie einen VW-Passat hatte ausreisen lassen glaubte besser zu wissen, wo sich die Fahrgestellnummer befindet, dauerte die Ausreise etwas länger. Letztendlich durften wir ihm dann doch zeigen, wo sich die gesuchte Nummer befindet. Die Motorhaube hatten wir ja schon öfters offen 🙂

Und dann ging es auf die Fähre! Wir hatten es ja nicht mehr erwartet.

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