Canoe Yukon – Der letzte Paddelschlag
Der Tag empfing uns direkt mit prasselndem Dauerregen auf das Hüttendach. Erst am späten Vormittag starteten wir mit mittlerweile durchnässten Schuhen und in unseren Regenklamotten auf den Fluss.
Der gesamte Tag war von eisig kaltem Wind geprägt, der unsere feuchten Füße schnell in gefühllose Eisklötze verwandelte. Doch die Wildnis entschädigte uns reichlich. Biber kreuzten unseren Weg, Fische sprangen vor unserem Boot und ein kleiner blauer, neugieriger Vogel folgte uns über mehrere Kilometer. Für Lara ein Pocahontas-Moment. Und dann war da auch noch ein Luchs, der seelenruhig am Ufer saß und genauso wie wir die ersten Sonnenstrahlen genoss, die sich so langsam durch die Wohlkendecke bahnten,


Zwar war die Natur atemberaubend schön, am Ufer zeigten sich allerdings keine wirklich gefälligen Anlegestellen und so blieb uns nichts anderes übrig, als die 38 Flusskilometer bis zu unserem Etappenziel an den Twin Creeks durchzupaddeln. Die Stimmung war auf dieser Etappe mindestens so frostig wie unsere Füße, denn der Hunger machte sich breit.
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