Canoe Yukon – Zwischen Wildniss und Zivilisation
Manchmal gibt es diesen Moment, in dem die nächste verrückte Reiseidee entsteht. Dieser Moment war eine Kanufahrt mit der Feuerwehr auf der Saale. Denn was auf der Saale geht, geht mit etwas mehr Abenteuer sicherlich auch auf dem Yukon in Kanada.
Lara war von der Idee sofort angefixt und wäre am liebsten letztes Jahr im Herbst schon los. Die Kanuverleiher in Whitehorse hätten dafür prinzipiell auch grünes Licht gegeben, die Klimatabelle hatte mich aber abgeschreckt. Da klang August dieses Jahr doch deutlich besser.
Und irgendwann gibt es den zweiten Moment, den Moment, in dem man realisiert, dass man es jetzt wirklich durchzieht. Dieser war für mich nach einem viel zu langen Flug und einer viel zu kurzen Nacht, wenige Meter vom Bootsverleiher in Whitehorse/Kanada entfernt, als wir zum ersten Mal auf den Yukon blickten und uns dachten: „Scheiße, der ist groß! Und verdammt fließt der schnell!“.


Doch es sollte noch nicht direkt losgehen. Wir mussten zunächst einmal Lebensmittel und noch etwas Ausrüstung einkaufen. Dafür hatten wir beim Kanuverleiher ein 60-Liter-Fass gemietet, in dem wir unsere Lebensmittel wasserdicht und einigermaßen bärensicher verstauen konnten.
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